100 Jahre Frauen- Wahlrecht
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Festveranstaltung der CDU/ CSU-Fraktion

Das Jubiläum gebe allerdings nicht nur Anlass zum freudigen Rückblick, sondern weise auch deutlich darauf hin, wo es noch Defizite bei der Gleichberechtigung gebe, gab die Vorsitzende der Gruppe der Frauen Yvonne Magwas zu bedenken. So sei der Frauenanteil im Deutschen Bundestag mit 31 Prozent so niedrig, wie seit 2002 nicht mehr.

Der Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus stimmte zu, dass der Frauenanteil ziemlich „schlecht“ sei. Er sieht das Problem vor allem in den Direktwahlkreisen, die nicht genug Frauen nominierten.

Angela Merkel sagte in ihrer Rede, dass vollendete Gleichberechtigung Ausdruck von Demokratie sei. Ihr Grundverständnis von Gleichberechtigung sei, so die Bundeskanzlerin: „Frauen müssen vorankommen, aber nicht so, dass sich dabei für die Männer nichts ändert.“

Auch Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süßmuth war Gast der Veranstaltung. Ihr sind „Trippelschritte“ nicht genug und sie möchte nicht noch einmal 100 Jahre warten, bis zur Gleichberechtigung.